Rückrunde soll besser werden

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Eine kurze Winterpause wartet auf die Bleicheröder Tischtennis-Spieler. Zeit, die Hinrunde noch einmal Revue passieren zu lassen.

1. Bezirksliga

Nicht schlecht, aber doch deutlich hinter den eigenen Möglichkeiten liegt die Bleicheröder Landesliga-Reserve zur Saisonhalbzeit auf dem 6. Rang in der 1. Bezirksliga. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto hat man keine Sorgen nach hinten mehr und will nun in der Rückrunde noch einmal angreifen.

Die bisherige Saison glich oft einem Wellental.
Durchaus starke Vorstellungen waren dabei. Da wäre der nicht geplante Auftaktsieg gegen Bischleben (9:5), klare Erfolge gegen Gotha (9:2), Dingelstädt (9:2) und Bad Berka (9:6).

Doch da war eben auch die eklatante Schwäche im Entscheidungsdoppel.
Sowohl gegen Wingerode, Oberbösa, Herbsleben und Breitenworbis stand am Ende ein 7:9 auf der Anzeigentafel, auch gegen Waltershausen verspielte man beim 8:8 einen Zähler.

Dabei konnten die Doppelpaarungen (Steffen Weber/Daniel Knospe, Steffen Weber/Lennart Czosnyka, Philipp Müller/Lars Hirschfeld) einem fast leid tun, denn in der Regel wurde die Siege bereits in den einzeln verschenkt. Hier spielte man zu unkonstant und zeigte zu oft nicht erklärbare Leistungsausfälle.

Starke Serie: Leo Koch

Starke Serie: Leo Koch

Einzelbilanzen:

  • Den größten Sprung legte ohne Frage Lennart Czosnyka hin. Bei seiner stolzen 12:6-Bilanz (Nr. 5 der Liga) war teilweise sogar noch Luft nach oben. Folgerichtig wird das größte TTV-Talent nun in der Thüringenliga aufschlagen.
  • Steffen Weber hatte die komplette Hinrunde Schwierigkeiten, die gewohnten Leistungen abzurufen. 6:8 Zähler sind mit Sicherheit ausbaufähig.
  • Nichts aussetzen kann man über die bisherige Serie von Klaus-Dieter Drick. Ohne Fehl und Tadel erspielte der Routinier eine 13:1 Serie. Das war bärenstark.
  • Da konnte Daniel Knospe, allerdings berufsbedingt arg beeinträchtigt, nicht mithalten. So standen bei 11 Niederlagen am Ende nur 5 Siege.
  • Einen Sprung nach vorn machte auch Youngster Leo Koch. Am Ende stand eine 11:3 Bilanz, was verdeutlicht, welch Potenzial im Linkshänder schlummert.
  • Mit einer 5:6-Serie spielte Philipp Müller nach seiner Rückkehr zum TTV passabel, aber auch nicht mehr. Hier muss zur Rückrunde noch einmal ein Sprung erfolgen, um das Team hinten heraus mehr zu unterstützen.
  • Als Ersatzspieler fungierten Martin Drick (2:0), Uwe Albrecht (1:1), Lars Hirschfeld (1:1) und Lars Englert (1:4).

Ausblick:
In der Rückrunde wird es darum gehen, sich zu stabilisieren und einen positiven Lauf zu erwischen. Dafür werden mit Florian Heide und Jörg Schneegans gestandene Spieler das Team verstärken. Ohne Druck soll so auch Lars Englert weitere Einsatzchancen, auch im Hinblick auf die kommende Saison, erhalten.

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