Soll erfüllt

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Landesliga Herren

VfB Schleiz I  6 : 9  TTV Bleicherode I

Dank eines knappen 9:6 Auswärtssiegs in Schleiz kann sich der TTV-Sechser weiter von dem Tabellenkeller absetzen und damit frühzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden. Dabei mussten die Bleicheröder erneut auf zwei Stammkräfte verzichten. Für Lennart Czosnyka und Michael Rutz rückten Jörg Schneegans und Dauerbrenner Steffen Weber ins Team. Die Gastgeber konnten aus dem Vollen schöpfen, sodass ein spannender Spielverlauf vorprogrammiert war.

Die Doppelrunde verlief wie erhofft. Gluza und Hagemeier mussten sich gegen Kittelmann und Lätzer zwar ordentlich strecken, siegten aber letztlich verdient mit 3:1 Sätzen. Parallel dazu hatten Tim Liebergesell und Weber wenig Probleme gegen Scherf und Walther und gewannen hochverdient mit 3:0. Lediglich das ehemalige Bezirksmeisterdoppel bestehend aus Jörg Schneegans und Tobias Liebergesell blieb gegen das tschechische Spitzenduo machtlos (0:3).

Die Einzelrunde begann anschließend wie erwartet. Gluza fand gegen Cerverny nicht die richtigen Mittel und agierte zu fehlerhaft (0:3). Auch Tobias Liebergesell verlor gegen Volek. Der frischgebackene Ingenieur rettete sich zwar in den fünften Satz, dort machte sich jedoch das fehlende Training bemerkbar (2:3). Im mittleren Paarkreuz folgte ein schmerzhafter Rückschlag für die Kalistädter. Tim Liebergesell musste sich dem starken Andreas Kittelmann nach hartem Kampf mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Hierbei kamen auch die zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten. Hanjo Hagemeier bewies anschließend, dass er in das obere Paarkreuz gehört. Gegen Heiko Scherf ließ er nichts anbrennen (3:0). Im Anschluss sorgte auch Jörg Schneegans gegen Franz Lätzer für klare Verhältnisse (3:0). Steffen Weber hingegen musste gegen Hannes Walther über die volle Distanz gehen. Im fünften Satz zitterte sich der TTV-Akteur schließlich zum Sieg und landete damit einen Big Point. Beim Stande von 5:4 Punkten war den Bleicherödern im Hinblick auf das enorm starke gegnerische Spitzenduo bewusst, dass nicht mehr viel schiefgehen darf, wenn man die zwei Punkte in den Südharz entführen möchte.

In der zweiten Einzelrunde musste sich Tobias Liebergesell gegen Cerveny mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Nebenan sorgte Marco Gluza für eine echte Überraschung. Nach hartem Kampf konnte er Volek mit 3:2 Sätzen bezwingen. Genau umgekehrt lief es zunächst bei der Partie von Hanjo Hagemeier gegen Andreas Kittelmann. Nach dem 0:2 Rückstand machte sich Unruhe im Bleicheröder Lager breit. Die Kalistädter wollten die Entscheidung unbedingt ohne das Entscheidungsdoppel herbeiführen, da man sich dort als Underdog sah. Darum musste der Bleicheröder gewinnen. Dank eines couragierten Einsatzes konnte er letztlich die Partie drehen und denkbar knapp den fünften Satz für sich entscheiden. Damit hatten die Bleicheröder zwei Mal die Möglichkeit die Begegnung für sich zu entscheiden. Jörg Schneegans hatte gegen Walther zwar das Nachsehen (1:3) konnte sich aber auf seinen Mannschaftskollegen Steffen Weber verlassen, der Lätzer keine Chance ließ und mit 3:0 Sätzen den Siegpunkt für sein Team einholte.

Der Endstand lautete 9:6 für die Bleicheröder. Damit sicherten sich die Kalistädter Rang vier in der Tabelle. In der kommenden Woche fährt das Bleicheröder Landesliga-Sextett zum letzten Hinrundenspiel nach Zeulenroda. Dort wollen die Bleicheröder noch einmal punkten und den Angriff auf den dritten Tabellenplatz wagen. Unabhängig vom Ausgang der anstehenden Partie können sich die Kalistädter bis dahin glücklich schätzen mit der erzielten Punkteausbeute. In Anbetracht der großen Personalsorgen hatte vor Saisonbeginn wohl niemand mit einem solchen Zwischenergebnis gerechnet.

 

 

Glück Auf!

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