Marcel Grünewald schnuppert an der Sensation

Print Friendly, PDF & Email

1. Bezirksliga:
TTV Bleicherode II 6:8 Schwarz-Rot Wingerode
TTV Bleicherode II 8:0 Gothaer SV II (Wertung)

Ein vorentscheidendes Wochenende mit zwei Abstiegsprüfungen wartete auf die TTV-Reserve im Kampf um den Klassenerhalt die 1. Bezirksliga. Doch dazu kam es nicht.

Personalbedingt musste im Laufe der Woche der Tabellenletzte vom Gothaer SV das Spiel in Bleicherode absagen. Somit kam das Team um Kapitän Steffen Weber zu zwei kampflosen Zählern, weswegen die Partie gegen Wingerode am Freitagabend locker angegangen werden konnte. Dennoch es wurde ein Fight bis zum letzten Ball.

In den Doppeln verpokerten sich die Kalistädter. Anstatt auf die bisher erfolgreiche Paarung Leo Koch/Marcel Grünewald zu setzen, gab mit Philipp Müller eine Einsatzchance, die aber in Kombination mit Leo Koch erfolglos blieb. Da zusätzlich dadurch auch noch Steffen Weber/Jörg Schneegans gegen das Spitzenpaar der Gäste, Heiko und Andreas Wenderott, antreten mussten und in vier Durchgängen unterlagen, war der Fehlstart perfekt.

Danach war die Partie absolut ausgeglichen.
Steffen Weber unterlag Heiko Wenderott im Entscheidungssatz, dafür holte sich Jörg Schneegans ein taktisch klug herausgespieltes 3:1 über den Eichsfelder Neuzugang Marcel Wille.
Leo Koch besiegte Michael Schneemann trotz holprigem Start mit 3:1, während Marcel Grünewald gegen Andreas Wenderott ohne Chance blieb und die Eichsfelder damit mit 4:2 in Führung gingen.

Die zweite Runde war dann fast eine Dublette. Auch Jörg Schneegans musste gegen Heiko Wenderott über eine Fünf-Satz-Niederlage quittieren. Dafür steigerte sich Steffen Weber gegen Marcel Wille und drehte ein 0:2 noch nervenstark (3,8,8).
Leo Koch spielte gegen Andreas Wenderott richtig stark, am Ende fehlten aber ein paar Prozente, um der erhofften BigPoint einzufahren. Da Marcel Grünewald gegen Schneemann klar gewann, blieb es beim zwei-Punkte-Rückstand (4:6).

Solide, aber nicht mehr: Steffen Weber

In der dritten Runde setzten sich schließlich die Favoriten durch. Marcel Wille musste sich gegen Leo koch aber mächtig strecken, um 3:0 zu gewinnen (7,10,10). Da sich Steffen Weber (3,5,4 gegen Andreas Wenderott) und Jörg Schneegans (4,5,6 gegen Michael Schneemann) keine Blöße gaben, musste beim Stande von 6:7 die letzte Partie entscheiden.
Und hier zeigte sich Marcel Grünewald bestens aufgelegt, nahm Heiko Wenderott mit seiner Noppe den ersten Durchgang mit 11:9 ab, weswegen die Hoffnung auf eine Remis stieg. Dann jedoch fehlten immer ein bis zwei kleine Punkte pro Satz, der Wingeröder musste aber ans Limit gehen, um 11:8, 12:10 und 11:9 zu gewinnen.

Marcel hat noch einmal an der Sensation geschnuppert. Eigentlich ist die Partie aber wie am Reißbrett entworfen gelaufen. Heißt: Mit dem 0:2 aus den Doppeln war eigentlich klar, dass wir irgendwo einen Zusatzpunkt hätten holen müssen, was uns letztlich nicht gelungen ist“, so ein enttäuschter Kapitän Steffen Weber.

Nun gilt es, sich weiter zu motivieren, obwohl im Abstiegskampf eine Vorentscheidung gefallen sein dürfte und man nun einen Monat Pause hat.
„Der Spielplan ist eine Katastrophe. Jetzt vier Wochen Pause, dann geht’s gegen Lok Erfurt und dann sind wieder 4 Wochen spielfrei. Da wird es schwer fallen, die Spannung zu halten.“
TTV: Steffen Weber, Jörg Schneegans je 2; Leo Koch, Marcel Grünewald je 1, Philipp Müller 0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.