Endlich wieder zwei Punkte

Print Friendly, PDF & Email

1. Bezirksliga: TTV Bleicherode II 8:4 Bischlebener SV II

Nach einigen (vergeblichen) Anläufen durfte sich die Bleicheröder Landesliga-Reserve endlich wieder über zwei Zähler freuen. Damit springt man vorerst auf Rang 7 und darf kurz verschnaufen, bevor es im Februar bereits um Alles geht.

Ich war schon die ganze Woche ganz optimistisch, denn erstmals seit Ewigkeiten wackelte kein Spieler konnten wir in voller Besetzung antreten“, so ein freudig gestimmter Kapitän Steffen Weber, „und da wir in Bischleben schon gut gespielt hatten, war mir klar, dass wir unsere Chancen bekommen würden.“

Die packte man von Beginn an resolut beim Schopfe. War das 3:1 von Steffen Weber/Jörg Schneegans noch eingeplant, spielten am Nachbartisch Neuzugang Marcel Grünewald und Leo Koch wie aus einem Guss. Als würden sie schon ewig zusammen auf Punktejagd gehen, gelang gegen das Bischlebener Spitzenpaar (7:1 Siege) ein rundum gelungener 3:1 Auftritt.
Diesen 2-Punkte-Vorsprung verteidigte man in den ersten beiden Einzelrunden.

Im oberen Paarkreuz siegten Steffen Weber und Jörg Schneegans jeweils sicher gegen Holger Müller, mussten sich aber beide gegen Oleh Mykyttschak geschlagen geben.
Unten gewann Marcel Grünewald erst sehr souverän gegen Altmeister Hans Kenklies (4,4,4), dann hielt sich der Eichsfelder klug an die taktische Marschroute und gab auch gegen Alexander Ockel keinen Satz ab (9,9,9). Nicht ganz so locker spielte Leo Koch auf, der erst der Routine von Kenklies Tribut zollen musste (0:3) und dann gegen Ockel nach 2:1 Führung ohne erkennbaren Grund noch auf die Verliererstraße geriet.

Comeback-Qualitäten: Leo Koch

Wer allerdings dachte, der 20jährige würde nun auch gegen Bischlebens ungeschlagenen Einser Mykyttschak ohne Chancen bleiben, sah sich schwer getäuscht. Mit der 6:4 Teamführung im Rücken gelang urplötzlich vieles, was vorher noch danebenging, sodass sich der Bleicheröder in einen kleinen Rausch spielte. Lohn war ein überragendes 3:1 und damit ein echter Big Point zum vorentscheidenden 7:4.
„Ich hatte auf einen Sieg von Leo gehofft, denn schon im Hinspiel konnte er Oleh besiegen. Dass er dann nach seinen zwei ärgerlichen Niederlagen allerdings derart zurück kommt, hat wohl selbst ihn überrascht“, so der Teamchef Steffen Weber.

Jenem war es vorbehalten, die Entscheidung zu besorgen. Mit einem 3:0 gegen Hans Kenklies wurde die Pflichtaufgabe erfüllt und endlich wieder über zwei Zähler gejubelt.
„Wir hatten endlich wieder ein Quartett am Start, welches auf jeder Position siegfähig war. Besonders hat mich der Auftritt vom Marcel gefreut, der so spielte, als wäre er nie weg gewesen“, wurde nach der Partie noch ein Sonderlob verteilt.

Es folgen nun die Wochen der Wahrheit. Mit Schlotheim (11.2), Wingerode (16.2) und Gotha (17.2) folgen die Schlüsselspiele gegen die direkte Konkurrenz, in der am Samstag gezeigten Form sicher keine unlösbaren Aufgaben.
TTV: Steffen Weber, Marcel Grünewald je 2,5; Jörg Schneegans, Leo Koch je 1,5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.